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Die (ehemaligen) Adressen der AHA |
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Zuhause war die AHA schon an verschiedenen Orten, bevor sie schließlich
am 1. Januar 1989 ihr heutiges Domiziel am Mehringdamm 61 bezogen hat. Wir möchten hier einen Rückblick
auf die vergangenen Standorte der AHA zu geben. Da einiges schon mehrere Jahrzehnte zurückliegt, ist es mitunter
schwer, die Gründe für den einen oder anderen Umzug zu rekonstruieren. Trotzdem möchten wir versuchen, die Geschichten
unserer ehemaligen Räume hier zusammenzutragen. |
1974 Lauterstraße 1 |
In der
Lauterstraße 1
(Berlin-Friedenau, unweit des Breslauer Platzes) gab die frisch gegründete AHA nur ein kurzes Gastspiel von wenigen
Wochen. In dieser Zeit nutzte sie die Räume, die kurz zuvor noch für das Berliner Regionalbüro der IHWO
angemietet worden waren. Wegen des regen Zulaufs erwiesen die Räume sich sehr schnell als zu klein und
man zog noch im gleichen Jahr in den Bezirk Charlottenburg um, wo die AHA dann die folgenden 6 Jahre bleiben sollte.
Die ursprünglichen Räume der AHA im Souterain der Lauterstraße 1 beherbergen heute ein
Labor für Zahntechnik. |
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1974—1976 Behaimstraße 18 |
Ihre ersten wirklich eigenen Räume bezog die AHA dann in der
Behaimstraße 18
(Berlin-Charlottenburg, Nahe des U-Bhf. Richard-Wagner-Platz). Auch dieser Standort erwies sich als nicht Ideal, waren die Räume
doch bald wieder zu klein, um der zunehmenden Zahl an Gruppen im Verein gerecht zu werden. Liest man ein wenig zwischen den Zeilen
alter Schriftstücke, mag es auch Probleme mit den damaligen Mietern dieses Alt-Berliner Wohnhauses in einer ruhigen Charlottenburger
Seitenstraße gegeben haben.
Vermutlich hat die AHA dort damals eines der beiden kleinen Ladengeschäfte genutzt. |
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1976—1980 Suarezstraße 50/51 |
Nach nur zwei Jahren folgte dann ein Umzug innerhalb des Bezirks, in größere Räume in der
Suarezstraße 50/51
(Berlin-Charlottenburg, Nahe des Amtgerichts und schräg gegenüber der Suarez-Feuerwache).
An diesem Standort konnte die AHA zum ersten mal richtig aufblühen und so entstanden Zahlreiche Arbeits- und Hobbygruppen,
bevor die AHA dann 1980 die dortigen Hinterräume eines Ladengeschäftes gegen neue Räume in Kreuzberg eintauschte, nachdem
auch dieser Standort zu klein geworden war.
In dem Ladengeschäft, dessen Hinterräume die AHA hier nutzte, befindet sich heute ein Kunst- und Antiquitätenhandel. |
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1980—1989 Friedrichstraße 12 |
Das Haus
Friedrichstraße 12
(Berlin-Kreuzberg, zwischen den U-Bahnhöfen Hallesches Tor und Kochstraße) gehörte zu den damaligen Liegenschaften des Senats,
und bot — da damals noch unsaniert — viel Fläche für wenig Geld.
Dies waren dann auch die bisher größten Räume der AHA, in denen sie 1982 den Status erlangte, mit 200 Mitgliedern der größte schwule Verein in
Deutschland zu sein. In der Friedrichstraße entstanden viele weitere neue Gruppen und die AHA betrieb dort einige Jahre lang sogar ein kleines
Kino, dessen Räume sie anschließend an das neu entstandene Schwule Museum untervermietete. An dieser Adresse behergerte sie außerdem das Treffen der Berliner
Schwulengruppen (TBS), in dessen Rahmen auch Projekte wie die Siegessäule oder das Mann-O-Meter entstanden sind.
Nach 9 Jahren musste die AHA dann relativ überraschend umziehen, da der Senat beschlossen hatte, das Haus zu einem Zentrum bzw.
einer Begegnungsstätte für Menschen mit Behinderungen auszubauen. Als Ausgleich für den recht kurzfristigen Rauswurf erhielt die AHA die
einzigen Mittel, die sie jemals von der öffentlichen Hand in Anspruch genommen hat: einmalig 5.000,— DM Umzugshilfe. |
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1989—2008 Mehringdamm 61 |
Ende 1988 war es nicht leicht, kurzfristig neue Räume zu finden. Um so glücklicher war die AHA, als sie in unmittelbarer
Nähe ihres alten Standorts am 1. Januar 1989 in neue Räume im 2. OG des Hinterhauses am
Mehringdamm 61
(Berlin-Kreuzberg, am U-Bhf Mehringdamm und in unmittelbarer Nähe des Kreuzbergs) einziehen konnte. Im gleichen Haus fand zu diesem Zeitpunkt
auch das Schwule Museum eigene Räume für sein Archiv im 3. OG und konnte später im Erdgeschoss und im 1. OG zusätzliche
Ausstellungsräume anmieten.
Mitte der 90er Jahre folgte dann auch das SchwuZ an diese Adresse, nachdem es seine vorherigen Räume in der Hasenheide aufgeben musste. Das ursprünglich als
»SchwuZ-Café« geplante Lokal im Vorderhaus wurde dann schließlich vom damaligen Hausverwalter selbst übernommen, der dort das Café Sundström
eröffnete.
Anfang 2003 konnte die AHA ihre Räume in den 2. Seitenflügel des Hauses hinein erweitern, und dadurch nicht nur dringend benötigte
zusätzliche Toiletten einbauen, sondern gewann so auch einen zusätzlichen Gruppenraum, der bei Veranstaltungen auch gerne als Lounge
mit Blick in den Himmel über den benachbarten Sarotti-Höfen genutzt wurde. |
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2009 Quo vadis AHA? |
Ende 2008 musste die AHA die Räume am Mehringdamm kurzfristig aufgeben. Da sie zu diesem Zeitpunkt vom
zeitgleich abgewählten Vorstand an den Rand des Ruins geführt
worden war, ist sie zur Zeit ohne eigne Räume, und hofft,
bald wieder an einer neuen Adresse für euch da zu sein. |
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