Filmabend

Im Rahmen des Kurzfilmtags 2025 – einer Initiative des Bundesverbands Deutscher Kurzfilm – zeigen wir eine Auswahl queerer Werke.

Den ersten Teil des Abends bildet das Programm »No Legend, No Story«, das von Katja Briesemeister (freie Kuratorin und Kurzfilmkoordinatorin des Hamburg International Queer Film Festival) zusammengestellt wurde. Die Protagonist*innen des Programms verlassen in ganz unterschiedlichen Lebensphasen für sie vorgesehene Pfade, um mutig eigene Wege zu gehen.

In A Summer Place bekommt die frustrierte Tina eine Geburtstagsüberraschung der besonderen Art, die ihr Leben in eine unerwartete Richtung lenkt. Yael aus Waking up in Vegas muss sich dagegen mit seinem dominanten Bruder arrangieren, ohne seine Freundschaft zu Aaron zu gefährden. Anemone widersetzt sich dem strengen Einfluss der Familie und legt sich mächtig ins Zeug, um der erwachenden eigenen Identität Ausdruck zu verleihen. The Saint of Dry Creek ist ein Beispiel dafür, wie Eltern ihre Kinder manchmal besser kennen als diese sich selbst. Und wie Angelique aus der bayrischen Provinz mit viel Mut ihre ganz eigene Lebensgeschichte schreibt, zeigt der letzte Film.

Im zweiten Teil zeigen wir zwei Kurzfilme der Berliner Filmemacherin Melanie Hierhammer, die auch im Saal anwesend sein wird. In Gefährtinnen erwartet uns eine Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen im 19. Jahrhundert - und einer magischen Kraft, die sich beiden in den Weg stellt. It's time stellt die Modedesignerin Florence vor eine Herausforderung: Sie hat sich verliebt, aber die Person, die es betrifft, weiß es noch nicht.

Anschließend zur Vorführung beantwortet Melanie Hierhammer gern die Fragen des Publikums zu ihren Filmen und ihrer Arbeit.

Für Popcorn (süß und salzig) ist gesorgt, und kühle Getränke gibt es an unserer Bar!