Die AHA ist geschlossen!

Wegen der Corona-Pandemie bleibt die AHA bis zum Ende der Einschränkungen für Veranstaltungen und Gastronomie geschlossen! Ein Teil unserer Treffen und Kulturveranstaltungen finden statt dessen online statt.

Sonntag, 17. Mai 2020 14:00–16:00

LGBTIQ* in Polen: Mundtot gemacht und ausgeschlossen?

Ein virtueller Austausch

Anlässlich des Internationalen Tags gegen Homophobie, Biphobie, Interphobie und Transphobie (IDAHOBIT) diskutieren wir virtuell mit Vertreter*innen aus Politik, Zivilgesellschaft und dir: Was können wir gegen LGBTIQ*-freie Zonen in Polen tun und was passiert schon? Wir freuen uns auf einen virtuellen Austausch mit Aktivist*innen aus einer sogenannten LGBTIQ*-freien Gemeinde.

Was ist der Hintergrund?

In den letzten Monaten erklärten sich immer mehr polnischen Gemeinden, Landkreise und Wojewodschaften zu »LGBTIQ*-freie Zonen«. Queeren Personen wird damit die gleichberechtigte Teilhabe am politischen Leben verwehrt, ihre persönlichen Belange nolens volens vom Tisch gewischt. Die Gewalt gegen queere Menschen wächst, sie sollen sich gefälligst verstecken. Das betrifft 1/3 Polens. Wir sind über Grenzen hinweg gefordert, zur Situation in unseren Nachbarland Stellung zu beziehen. Deutsche Gemeinden, Städte und Bundesländer haben ihre Kooperationen mit ihren polnischen Pendants auf Eis gelegt, wenn sich diese homo-, bi oder transphob äußern. Aus Berlin und seinen Bezirken mit unzähligen polnischen Partnergemeinden war dazu bisher nur wenig bis gar nichts zu vernehmen. Das soll sich ändern, aber wie?

Wer ist dabei?

  • Florian Flitzinger, Berliner CSD e.V.
  • Markus Löw, Aktionsbündnis gegen Homophobie, Polenenthusiast und „Brückenbauer“ zwischen beiden Ländern
  • Przemylaw Stefanski, polnischer Aktivist aus der Steglitz-Zehlendorfer Partnergemeinde Poniatowa, einer sogenannten LGBTIQ*-freien Gemeinde
  • Petra Milz-Höhne, Beauftragte für Städtepartnerschaften in Steglitz-Zehlendorf (angefragt)

Im Verlauf der Veranstaltung wird die Diskussionsrunde geöffnet und auch du kannst deinen Beitrag einbringen.

Wie kannst du dabei sein?

Um zu signalisieren, dass du eine Wortmeldung einbringen möchtest stehen dir das „virtuelle Hand heben“ und der Chat zur Verfügung. Sobald deine Wortmeldung an der Reihe ist wirst du von der Technik gebeten dein Mikrofon freizugeben. Ab diesem Zeitpunkt können dich alle Leute hören. Gerne kannst du für diese Zeit auch deine Kamera einschalten, damit dich die Teilnehmenden sehen können.
Bitte beachte, dass die Diskussionsrunde live gestreamt wird und dich daher mehr Leute hören und ggf. sehen als an dem Meeting direkt teilnehmen.

Wie lauten die Einwahl- und Verbindungsdaten?

Der virtuelle Diskussionsraum öffnet um 13:45 Uhr und ist über folgenden Link erreichbar: https://us02web.zoom.us/j/88684402697?pwd=dzJDZWZXcENtUFNtVnZVTGtDbjRzZz09

Die Diskussion wird auch als Stream übertragen und kann auf Facebook und via YouTube bzw. auf Alex Berlin live verfolgt werden.

Wer organisiert diese Veranstaltung?

Organisiert und gehostet von der AHA-Berlin in Kooperation mit dem Aktionsbündnis gegen Homophobie engagieren sich bei dieser Veranstaltung anlässlich des IDAHOBIT zahlreiche Aktivist*innen und Akteur*innen aus verschiedenen Vereinen. Unterstützt auch vom Berliner CSD e.V., dem Berlin Lesbian Non-Binary Filmfest sowie Alex Berlin.

Was solltest du noch wissen?

Da dies eine internationaler Austausch ist findet die Veranstaltung in Englisch statt.
Die gesamte Organisation und Durchführung dieser Diskussion geschieht ehrenamtlich.

Zum Facebook-Livestream 

Diese Veranstaltung bei Facebook

2020-05-13 19:43  2020-05-21 13:59